Wandervorschläge von Vorderstoder ausgehend
Pießling-Urspung
Ausgangspunkt ist das Gemeindeamt Vorderstoder. Sie zweigen von der Hauptstraße nach ca. 600 m an der Brücke auf die Forststraße zum Schafferteich ab, Weg Nr. 2/4. Sie wandern vorerst leicht ansteigend durch den Wald, dann über eine kleine Wiese und wieder längere Zeit durch Wald bis zu einer Weggabelung (Gehzeit bis hierher ca. 25 Minuten). Der Weg Nr. 2 führt nach links immer durch den Wald bis zum Ferienhof Rotbuchner. Folgen Sie der Markierung über den Wiesenweg bis zu einem Forstweg, dann nach rechts an einem einzelnen Haus vorbei leicht abwärts bis zu einer Brücke, nach der sie nach links wenden und ca. 80 m talwärts (feuchte Stellen möglich) gehen, dann geht es nach rechts wieder längere Zeit durch den Wald, oberhalb eines Gehöfts vorbei bis zu einer Straße. Dieser folgen Sie aufwärts bis zum Gehöft Brunnstein. Von hier führt der Weg nach links durch Wiesen- und Waldstücke und über ein Seilstück abwärts zum Pießling-Ursprung.
Diese Wanderung ist nicht sehr anstrengend, bietet immer wieder herrliche Ausblicke und führt Sie zu einem Schauspiel der Natur, der mindestens 70 m tiefen Pießling-Quelle (größte Karstquelle der nördlichen Kalkalpen). Unzählige Tauchversuche brachten kein endgültiges Ergebnis über die tatsächliche Tiefe. Es wird vermutet, dass es sich dabei um ein weit verzweigtes Höhlensystem handelt, das die Niederschläge eines großen Teiles des Warscheneckgebietes aufnimmt.
Der Rückweg führt Sie an einem der letzen noch betriebenen Sensenwerke vorbei zum GH Sengsschmied in Roßleithen. Von hier können Sie mit dem Autobus nach Vorderstoder zurückfahren.
Windhagersee
Ausgangspunkt ist das Gemeindeamt Vorderstoder. Sie zweigen von der Hauptstraße nach ca. 600 m an der Brücke auf die Forststraße zum Schafferteich ab, Weg Nr. 2/4. Sie wandern vorerst leicht ansteigend durch den Wald, dann über eine kleine Wiese und wieder längere Zeit durch Wald bis zu einer Weggabelung (Gehzeit bis hierher ca. 25 min.). Von dort gelangen Sie nach rechts aufwärts durch den Wald zu einem Güterweg, den Sie nach links leicht abfallend entlanggehen.
Vorbei an einem kleinen Wohnhaus gehen Sie über kleine Wiesen- und Waldstücke zu einem Bach. Später kommen Sie an einer Alm, dem Michl-Reith vorbei auf einen Forstweg, dem Sie ca. 100 m abwärts folgen. Dann nach rechts durch lichten Wald ein Steilstück aufwärts wandern und dann fast eben, immer durch den Wald, das letzte Stück teilweise auf der Forststraße, gelangen Sie zum Windhagersee.
Der Windhagersee ist eine Oase der Stille mitten im Wald. Am Ufer steht eine Jagdhütte, Bänke laden zur geruhsamen Rast ein. Der Wasserstand des Sees ist nach Jahreszeiten sehr unterschiedlich. Der Windhagersee hat weder einen sichtbaren Zu- noch Abfluss. Bei trockenem Wetter kann man rund um den See wandern.
Stromboding
Der Weg führt bis zur Unterbucheben und geht dann nach ca. 150 m (HT) Richtung Zamseggergut. Von dort die Zufahrtsstraße hinunter und bei der Einmündung in die Gemeindestraße nach rechts. Nach weiteren 100 m zweigt der markierte Weg (HT) durch den Wald ab, zum Lugisgut. Weiter mit der Markierung 9 in die Nähe des Gutes Stensberg (Bauernhof). Der Weg führt über Wiesen und durch Wald abwärts zur Senke "Schönau" und auf der Markierung 34 dann weiter abwärts entlang der Forststraße. Nach der ersten Kehre links, auf einen Waldweg abzweigen. Nun folgen Sie der Markierung 34, die Landesstraße überquerend, zum Wasserfall Stromboding. Auf der Landesstraße gelangen Sie in etwa 20 min. Richtung Hinterstoder zur Busstation (Abzweigung nach Vorderstoder).
Ausdauernde Wanderer können auf der Straße in Richtung Vorderstoder gehen und nach ca. 10 min. nach rechts abzweigen (HT) und der Markierung 1 aufwärts zum Gehöft Wartegg und nach Vorderstoder folgen (Gehzeit ab Stromboding ca. 2,5 Std.).
Baumschlagerberg - Wildalm
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Ort Vorderstoder. Auf der Hauptstraße in Richtung Hinterstoder zweigen Sie beim Landhotel Stockerwirt (HT) ab. Der erste Weg führt vorerst talwärts, wobei der Loigisbach überquert wird. Folgen Sie dem Ortschaftsweg aufwärts bis kurz nach der "Mittelstation" der Hackl-Lifte, wo Sie links abzweigend (HT) etwas steil hinauf zum Almgasthof Baumschlagerberg (1.000 m Seehöhe) ansteigen können oder Sie bleiben auf dem asphaltierten Ortschaftsweg, auf dem Sie den Almgasthof bequemer erreichen (Zufahrtsmöglichkeit bis zum Baumschlagerberg). Die Gehzeit für beide Varianten beträgt jeweils ca. 1 Std.
Zur Wildalm
Vom Baumschlagerberg führt der Weg erst über die Wiese und dann durch den Wald aufwärts, wobei eine Forststraße überquert wird, zu einer zweiten Forststraße, der Sie ca. 500 m entlang bis in die Nähe eines Schrankens folgen (HT). Hier zweigt der Weg nach oben ab. Da dieser markierte Weg ziemlich steil ansteigt, können Sie auch die bequemere Forststraße zum Aufstieg wählen. Die Wildalm (1.605 m) ist nicht bewirtschaftet, bietet aber eine sehr schöne Aussicht. Gehen Sie nach den Wildalmhütten weiter, halten Sie sich rechts und orientieren Sie sich an den Steigspuren (keine Markierungen mehr), die über Weideböden und durch Latschenfelder zum Gipfel führen (1.860 m).
Rundwanderweg Baumschlagerberg
Ausgangspunkt ist wieder der Ort Vorderstoder. Etwa 40 m östlich vom Gemeindeamt (Richtung Windischgarsten) zweigen Sie auf den Wiesenweg nach rechts ab oder Sie wenden sich erst nach ca. 600 m auf der Hauptstraße nach rechts (nach der Brücke mit HT) hinauf zum lang gezogenen Schafferhof (HT) und weiter in den so genannten Hammerlgraben. Vorbei am Edtbauerngut, zeigt der Weg eine stärkere Steigung, durch den Wald erreichen Sie den Almgasthof Baumschlagerberg (1 Std. Gehzeit). Von da aus können Sie nach der eingangs beschriebenen Route nach Vorderstoder zurückgelangen.
Wenn Sie die Steigung nach dem Edtbauerngut meiden wollen, führt knapp oberhalb des Gehöfts ein Fahrweg nach rechts, vorbei am Eckhartenhof, zum eingangs beschriebenen Ortschaftsweg, auf dem Sie zum Baumschlagerberg gelangen oder talwärts nach Vorderstoder zurück können.
Vorderstoder - Zellerhütte
Vom Ortszentrum beim Steinerwirt führt ein Wiesenweg zum Schaffergut. Ab dem Schaffergut folgt man der Schotterstraße, leicht ansteigend, zu einem Parkplatz bis zum Bauernhof Großgrub. Nun weiter zum Gehöft Binder. Der Weg führt nun ansteigend meist durch einen Hochwald zur Talstation der Materialseilbahn Zellerhütte. Weiter zuerst mäßig steil dann viele steile Serpentinen aufwärts mit teilweise herrlichem Blick auf die Prielgruppe zur Zellerhütte (Übernachtungsmöglichkeit). Von der Terrasse genießen Sie einen herrlichen Blick über das Windischgarstnertal und Sengsengebirge. Retour auf dem gleichen Weg oder Sie wandern weiter auf das Warscheneck (2,5 Std.), zur Dümlerhütte (5 Std.) oder zum Linzerhaus/Wurzeralm (4,5 Std.).











