Der Klimaschutzpreis 2011 geht an den Bergladen Vorderstoder

Die Sensation ist perfekt – der Bergladen gewinnt in der Kategorie Öffentliche Einrichtungen und Regionen

Bei der Verleihung des 4. österreichischen Klimaschutzpreises in der Siemens City in Wien waren auch 11 Vertreter aus Vorderstoder mitten drin. Gegen 20.30 Uhr erreichte die Spannung mit der Kategorie Öffentliche Einrichtungen und Regionen den Höhepunkt.

 

Zuvor hatten Griffner Haus mit ökologischen Wohnhäusern, Sonnentor mit biologischen Tees und Kräutern und 2 Grazer Studenten mit einer Solar-Eisdiele die Klimaschutzpreise in den verschiedenen Kategorien gewonnen.

 

Und dann verkündeten Moderatorin Claudia Reiterer und ORF Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz den Gewinner in der letzten Kategorie: der Verein Pro Vorderstoder mit dem Projekt Bergladen. Der Jubel im Saal und vor allem bei der Delegation aus Vorderstoder war riesig. Bundesminister Niki Berlakovich überreichte den Klimaschutzpreis an Obmann Christian Kainz und an die Stellvertreterin Monika Lindbichler-Sohneg.

 

Bürgermeister Gerhard Lindbichler, Vizebürgermeister Johann Krenn, das Bergladen-Team mit Renate Klinser und Gerlinde Perner, Kassier Gottfried Riedler, Vorstandsmitglied und Amtsleiter Markus Rammer mit Gattin Elfi und auch Stefanie und Patrick Lindbichler, die Kinder des Bürgermeisters, die in Wien studieren, durften mit auf die Bühne.

 

Prominente Gratulanten waren unter anderem auch Starköchin Sarah Wiener und Olympiasieger Felix Gottwald und viele andere. Der Sieg unter über 300 Einreichungen hat für den Verein Pro Vorderstoder natürlich einen enormen Stellenwert. Alleine die Werbung für Vorderstoder im ORF ist unbezahlbar und auch der Bergladen gewinnt zunehmend an Bedeutung und Bekanntheit.

 

Der österreichische Klimaschutzpreis ist eine Ehrung und Anerkennung für ein tolles Konzept, eine starke Bürgerbeteiligung und ein tolles Team. Durch den Arbeitsplatz im Ort können Autokilometer gespart werden, durch das Geschäft im Ort werden viele Fahrten in die Nachbarorte vermieden und die regionalen Produkte von heimischen Bauern vermeiden viele Emissionen und Schadstoffe.

 

Durch die Beheizung mit heimischem Waldhackgut durch die Biomasse-Genossenschaft werden Tausende Liter Heizöl eingespart und die zusätzlichen Maßnahmen durch die Gemeinde wie das kostenlose Linz-Ticket für Bahn-Bus und Straßenbahn, die Stromtankstelle und die Grundlagenarbeit mit der Energiestudie wurden ebenfalls sehr positiv bewertet.