Lokale Agenda 21

Lokale Agenda 21

Lokale Agenda 21

"Agenda" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet, "was zu tun ist". "21" steht für "ein lebenswertes 21. Jahrhundert". "Lokale Agenda 21" bedeutet " Entwicklung vor Ort".

In einem Lokalen Agenda 21 Prozess erarbeiten Gemeinden und Regionen mit den Bürgern "ihren eigenständigen Weg" in Richtung Lebensqualität und Nachhaltigkeit - eine Zukunftsperspektive, die über kurzfristige Planungshorizonte und einzelne Sachthemen hinausgeht.

Kurzgefasst ist die Lokale Agenda 21 ein Handlungsprogramm zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung auf örtlicher Ebene der Städte und Gemeinden.

In Kapitel 28 fordert die 40 Kapitel umfassende Agenda 21 die Städte, Gemeinden und andere kommunale Einrichtungen auf, einen Dialog und die Konsultation mit ihren BürgerInnen aufzunehmen und eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten.

"Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten auf der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Zielen. Kommunen errichten, verwalten und unterhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur, überwachen den Planungsablauf, entscheiden über die kommunale Umweltpolitik und kommunale Umweltvorschriften und wirken außerdem an der Umsetzung der nationalen und regionalen Umweltpolitik mit. Als Politik- und Verwaltungsebene, die den Bürgern am nächsten ist, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Informierung und Mobilisierung der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine nachhaltige umweltverträgliche Entwicklung."

Kap. 28, Agenda 21